Internet: rsv-dueren.de
Bewertung Strecke: ****
Organisation: ****
Streckenangebote: 45/71/111
Höhenmeter: bis 850
Kondition: 45 * / 71 ** / 116 ***
Verpflegung: ***
Gefahren im Jahr: 2006, 2010, 2011
Gesamtnote: ****
Termin: Samstag vor Pfingsten
Bewertung max. 5 Sterne
Blühende Rapsfelder
Bei der 100 Kilometerstrecke konnte die Eifel in ihrer gesamten Frühlingsblüte begeistern.
Erläuterungen stammen aus der Teilnahme 2011:
Diese RTF stellt immer wieder einer der Höhepunkte des Jedermannsports in der Umgebung der Kreisstadt Düren dar. Die Teilnehmer reisen aus der unmittelbaren Umgebung, aber auch aus weiter entfernten Regionen an. Schließlich ist der RSV Düren weit über die Kreisgrenzen bekannt. Sehr aufmerksame Helfer lotsten die Rennfahrer bereits morgens zu den Parkplätzen, die Anmeldung ging schnell und unkompliziert. Somit konnte einem pünktlichen Start nichts mehr im Wege stehen. Die Organisatoren hatten es nicht gescheut, an zwei stark befahrenen Bundesstraßen Verkehrshelfer einzusetzen, die für die Sicherheit der Fahrer sorgten. Die Streckenführung war eine Kombination zwischen meist ruhigen Straßen und Feldwegen, leider weißten einige doch größere Frostschäden auf, die etwas Aufmerksamkeit von den Teilnehmern verlangten. Die beiden letzten Winter haben eindeutig Spuren hinterlassen. Die ausgewählten Flachetappen und Bergankünfte zeigten sehr schöne Landschaftsabschnitte mit exzellenten Fernblicken.
Die 111 KM Strecke zeigte sehr schöne Eifelblicke
Die letzten Meter von Stockheim nach Düren mussten auf dem Radweg der Bundesstraße zurückgelegt werden. Dieser ist nur durchschnittlich ausgebaut und der nebenlaufende Verkehr ist kaum von einer Unterbrechung geprägt. Ohne Radweg sollte die Straße für Radfahrer gesperrt werden! Das Problem ist beim RSV Düren bekannt, aber zur Zeit nicht veränderbar, wie uns ein Organisator an der Ampel erklärt. Im städtischen Umfeld von Düren sind ruhige Nebenstraßen eher die Ausnahme. Es gab 4 Verpflegungsstationen, die völlig ausreichend waren, die angebotene Stärkung war ausreichend, stach aber nicht besonders hervor. Bis auf die erste Rast wurden lediglich Waffeln und kühle Getränke angeboten. Über Arbeitsmangel brauchten sich die Helfer nicht zu beklagen, es gab die ein oder andere Schlange bei der Stempelvergabe. Die RTF konnte sich über eine hohe Teilnehmeranzahl (700) freuen, die das Wetter natürlich mit seinen morgendlichen 20 Grad begünstigte. Nachmittags wurden die Fahrer von einem kräftigen Schauer durchnässt. Auch das ist Radsport. Das Preisniveau kann als tief eingestuft werden, Getränke kosteten lediglich ein Euro.
Fazit: Gelungene RTF, die eine sehr gute Organisation und Streckenführung gezeigt hat. Sie ist von der Topologie nicht zu schwer und somit für fast Jedermann fahrbar. Abzüge gibt es nur aufgrund von gelegentlichen Frostschäden der Feldwege und der Schlusskilometer zurück nach Düren. Eine lohnenswerte Veranstaltung! Der RSV Düren konnte mit dieser Veranstaltung wieder einmal beweisen, das er neben dem Eliteradsport, auch auf der Jedermannebene eine Größe ist.
Markante Ortschaften der 111 KM Strecke: Düren, Nörvenich, Erp, Niederber, Satzvey, Eiserfey, Wallenthal, Hergarten, Froitzheim, Stockheim, Düren

