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Feldwege

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RTF Rund um Düren

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Internet: rsv-euskirchen.de
Bewertung Strecke: *****
Organisation: *****
Streckenangebote: 45/71/120/150/200
Höhenmeter: bis ca. 2500
Kondition: 45 * / 71 ** / 120 *** / 150 **** / 200 *****
Verpflegung: *****
Gefahren im Jahr: 2010, 2011

Gesamtnote: *****
Zeitpunkt: Ende Mai

Bewertung max. 5 Sterne

Ausblicke die im Gedächtnis bleiben

In der Höhe konnten Fernblicke begeistern, die Abfahrten verliefen in Waldstücken. Erstklassiger Kontrast bei der Streckenführung.

Erläuterungen zur RTF stammen aus dem Jahr 2011

Der Name dieser RTF lässt schon so einiges vermuten. Die Erft wird eher mit flacheren Regionen im Kreis Euskirchen in Betracht gebracht, die Urft zeigt in der Eifel ihr schönstes Gesicht. Jeder Teilnehmer dieser Rundfahrt wusste spätestens am Nachmittag nach der Rückkehr dieses anspruchsvollen Radtouristikfahrt, wie schön die Eifel sein kann. Die Organisatoren waren wirklich in jedem Kilometer Streckenführung bestrebt, stark befahrene Straßen auszusparen. Die ersten 20 Kilometer gingen fast ausnahmslos über Feldwege oder Straßen, die einen gleichnamigen Namen verdient hätten. Die Ausblicke gleich hinter Euskirchen waren erstklassig und dies sollte sich bis zur Rückkehr nicht mehr ändern. Es ist nicht zu positiv gesprochen, wenn ich sage, eine wohl schönere Route durch die Eifel kann es fast nicht mehr geben. Sie zeigte von bewaldeten Feldwegen, bis hin zu exzellenten Hochplattformen, alles was sich der Rennradfahrer wünscht.
Es gab 4 Verpflegungsstationen auf der Hundertkilometerstrecke, die eine sehr gute Beköstigung sicherstellen. Angeboten wurden Kekse, Schokolade, Äpfel und Rosinenbrote. Die Kontrollpunkte lagen fast alle im Wald, sehr ruhig und landschaftlich ansprechend, teilweise so abgelegen, dass es keine Abstellmöglichkeiten mehr für die Rennräder gab. Ein Vereinshelfer ließ mich wissen, dass man baldigst die 1000 Teilnehmer Schallgrenze durchstoßen wolle. Ich schätze 800 sollten es auch in diesem Jahr wieder gewesen sein.

Wie bereits erwähnt, bot diese RTF für jeden Konditionsstand eine passende Strecke, lediglich die 45 Kilometer verliefen flach, die Strecken oberhalb der 100 Kilometermarke orientierten sich von 1200 HM bis zu weit über 2500 HM. Mehr Höhenmeter können in der Eifel nicht mehr einfach erreicht werden. Das Teilnehmerfeld war gemischt, keine Altersstufe fehlte. Der Straßenbelag war meist gut, es gab ein paar Teerschäden auf den Feldwegen, die gut ausgeschildert wurden. Zwei Straßenüberquerungen wurden mit Helfern bestückt, Anstiege wurden sehr anschaulich auf Tafeln mit Höhenmetern, Länge und durchschnittlichen Steigungen ausgehangen. Die Beschilderung der RTF war gut aber noch nicht optimal, manche Hinweise wirkten sehr unauffällig und erforderten Aufmerksamkeit. Die Wegweiser wirkten farblich nicht immer auffällig. Dafür durften sich die Rennradfahrer beim vorletzten Anstieg über sehr schöne anspornende Hinweistafeln von Profifahrern in Kommentarform freuen. Es wird wohl keiner von uns den Satz "Quäl dich du Sau! vergessen haben. Eine RTF, die durch sehr viele Waldstücke und Feldwege läuft, erfordert ein enormes Pensum an Ausschilderungen, die mir auch gezeigt hat, mit wie viel Arbeit und Herzblut diese RTF organisiert wurde. Nach der Zielankunft bot der RSV Euskirchen genügend Möglichkeiten zur Stärkung bei moderaten Preisen an. Alle Vereinsmitglieder und Helfer zeigten sich sehr aufmerksam und hilfsbereit.

Fazit: Diese RTF stellt sich landschaftlich und organisatorisch eindeutig in den Vordergrund, allen beteiligten Helfern muss ein großes Lob für den gesamten Ablauf der Veranstaltung ausgesprochen werden. Für jeden, der gerne Touristikfahrten fährt, ein klares Muss zu Teilnahme, nur die Kondition sollte schon vorhanden sein, ansonsten werden die Blicke eher auf den Tacho, als auf die Landschaft fallen. Sehr hohe Teilnehmerzahl garantiert.

Markante Ortschaften der 111 KM Strecke:
Euskirchen, Weiler am Berg, Nöthen, Nettersheim, Marmagen, Dommersbach, Kall, Mechernich, Kommern, Firmenich, Nemmenich, Euskirchen