Zwischen Bad Neuenahr und Rückweg Düren
Der Tachostand hat gut und gerne die 50 Kilometergrenze überschritten, als das erste Ziel vom Kreis Düren die Burgruine in Altenahr zeigt. Altenahr ist ein wirklich sehr schöner Ort, der im Herbst scharen von Besuchern anlockt, die den Wein suchen und natürlich rund um das Ahrgebirge auch finden. In Altenahr selber sind quasi kaum Weinberge zu sehen. Kaum hinter dem Ortsausgangsschild angekommen zeigen diese sich in erstklassiger Pracht. Die Straße befindet sich nach Effelsberg im freien Fall, somit wirken die Berge für Eifelverhältnisse sehr hoch, da die Ortschaften gerade einmal oberhalb der 150 Meter Marke über dem Meeresspiegel liegen.
Burgruine Altenahr
Reststücke der Burg sind fast von jedem Punkt im Ort aus ersichtlich und können per Wanderung leicht erreicht werden. Sie stellt aber nicht das einzigste Highligt dieses Ortes dar. Ein kleiner Sessellift unzählige Weinlokale und Hotels schaffen eine sehr angenehme Athmosphäre.
Weiterfahrt nach Bad Neuenahr - Ahrweiler
Eine der zentralen Zubringerstraßen nach Bad Neuenahr, gerade zu den Weinfesten im Oktober ist sie stark befahren, da es sich meist um Gäste handelt, bleibt der einzigste Trost, dass diese sinnlich fahren. Der Ahrradweg ist leider nicht durchgängig geteert und daher nicht geeignet. Ein Radweg sucht der Fahrradfän vergeblich. Bei derartig schönen Anblicken, könnte der natürliebhaber ohnehin an jeder Ecke Anhalten um sich einen Ausblick zu gönnen.
Die Ahr bei Resch - 8 Kilometer hinter Altenahr
Vielleicht der schönste Blick auf die Ahr, den die gesamte Tour vermittelt hat. Still und unauffällig fließt die Ahr an vielen kleinen Ortschaften vorbei und schafft damit hervorragende kontrastreiche Landschaftsabschnitte.
Zurück nach Altenahr
Auch der schönste Ausflug endet mit der Kehrwende. Nachteilig ist, dass die Rückfahrt erst einmal auf gleicher Strecke zurück nach Altenahr führen muss. Die Entfernungen sind hoch, so dass nur der Marathonbeständige ohne große Sorgen die Alternativrouten über Alternativrouten zum Beispiel Schuld genießen kann. Negativ ist dies aufgrund der verschieden Landschaftsperspektiven nicht.
Ich bin schließlich wieder über Effelsberg, Bad-Münstereifel und Satzfey zurück nach Zülpich in den Kreis Düren gefahren. Für den nächsten Ausflug an die Ahr sollte aber eine unterstützende Anfahrt mit dem Auto weitere Tourkombinationen ermöglichen, die an diesem Herbsttag krafttechnisch nicht mehr möglich waren. Der Tacho blieb auf 121 Kilometern stehen.

