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Rursee (Kreis Düren und Aachen)

Wer im Dürener Kreis unterwegs ist, hat die Möglichkeit gleich mehrere Wasserspeicher anzufahren. Der wohl bekannste Wasserspeicher im Kreis ist der Rursee. Es ist Anlaufpunkt von Besuchern aus ganz Deutschland, schließlich ist er bis zu 66 Meter tief und bis zu 1500 Meter breit, damit ist er der größte Stausee in Deutschland.

Egal ob Rurberg, Woffelsbach oder der Schiffanlegepunkt Schwammenauel der Stausee bietet einiges an landschaftlichen Schönheiten und Verweilorten. Der vorhandene Seerundweg ist nur für Mountainbiker zu empfehlen. Regelmäßiger Schiffpendelverkehr ermöglicht es auch Radlern, die Tour noch weiter auszubauen. Genügend Einkehrmöglichkeiten sind in allen Orten vorhanden.
Bild 1 Bild 2 Lageplan

Abfahrt von Wolfgarten kurz vor Schwammenauel

Urfttalsperre


>>> Der westlich von Gemünd gelegene Wasserspeicher ist ab dem 1.1.2006 freigegben und somit auch für Rennradfahrer leicht zu erreichen auch wenn der Weg dorthin etwas versteckt liegt. Erreichen kann ihn derjenige, der von Mariawald, Schwammenauel oder Wolfgarten kommt. Von Wolfgarten ist er etwas leichter zu finden.
Urftstaumauer Urftsee

Nach ca. 3 Kilometer hinter Wolfgarten links Richtung Schwammenauel abbiegen dann geradeaus bis hinter Haus Kermeter (ca. 3 Kilometer) und Wegweiser links mit der Aufschrift Urftstaumauer beachten. Es befindet sich direkt hinter zwei Geschwindigkeitsschildern außerdem liegt geradeaus dann ein großer Wanderparkplatz. Von Schwammenauel bis Ende Steigung fahren rechts auf großen Parkplatz in einer Linkskurve achten dann nach 30 Metern rechts abfahren. Ein kleiner Kiosk nach der 170HM Serpentinenabfahrt zum See könnte über den angehenden Hungerast helfen. Es gibt nur den einen geteerten Weg zum See.(Achtung Buspendelverkehr!) Lageplan

Ausblick von der Staumauer auf den Urftuntersee

Die Entstehung des Nationalparks:


>>> Nach fast 60 Jahren wurde die Kaserne Vogelsang zum 1.1.2006 geräumt, die als Tuppenübungsplatz nach dem 2. Weltkrieg von den Briten in belgische Verwaltung übergeben worden ist. In dem 4500 Hektar großen Eifellandstrich, der damit unzugänglich war, konnte sich die Natur nahezu unbeobachtet entfalten. Die Aufgabe dieses Standortes hat den Impuls zur Gründung des Nationalparks gegeben. Alle vorhandenden Bauten werden erhalten und baldigst für eine andere Nutzung umfunktioniert.