Hochwasserauswirkungen

Hallo Radsportfreunde,

seit dem 14.07.2021 sind jetzt schon viele Wochen vergangen und zusammengefasst kann gesagt werden, dass außerhalb der Häuser schon wieder etwas Normalität eingetreten ist. Genau an diesem Punkt ist auch die große Gefahr verborgen, zu glauben, dass die Flut schon Geschichte ist. Von alledem ist die Region Ahrtal und die Region um Bad-Münstereifel, Euskirchen und der Schwerpunkt Erftstadt-Blessem noch weit entfernt. Hier gibt es immer noch massive Schäden an der gesamten Infrastruktur. In anderen Orten wird massiv gearbeitet, um alle Häuser winterfest zu bekommen. Da wo die Flut nicht ganze Straßenzüge und Brücken mitgenommen hat, sind die Aufräumarbeiten außerhalb der Häuser gut vorangekommen.
Aus der reinen sportlichen Sicht, kann man sagen, klar, hier geht wieder etwas mit dem Rennrad. Ich selber bin auch durch einen Ort mit mittelstarken Auswirkungen gefahren, wo es schon wieder normaler zuging. Richtig wohl habe ich mich nicht gefühlt, viele Glasscherben und abgebrochene Schilder und Masten zeigen die richtige Katastrophe. Jeder sollte seinen eigenen Schmerzpunkt finden und ggf. muss man es austesten. Insgesamt ist es immer noch leicht zu erahnen was hier passiert sein muss, anders herum wurde auch schon verdammt viel geleistet. Ich empfehle, da wo draußen gearbeitet wird, oder wo Schäden vom Hochwasser noch stark sichtbar sind, haben wir Radsportler nichts verloren. Die Region Ahr und die Stadt Bad-Münstereifel waren teilweise noch polizeilich abgesperrt.

Das Gute ist, es geht trainingstechnisch wieder einiges und Fakt ist auch, das Leben muss weitergehen. Unter dem Link könnt ihr nach Straßensperrungen sehen und da wo jetzt die Sperrungen noch aufzufinden und großflächiger aufgetaucht sind, ist bis auf Weiteres auch mit Einschränkungen bei der Tourengestaltung zu kalkulieren. Für Radsporttouren.de heißt das in Zukunft auch einige Touren infrage zu stellen, das Ahrtal wird nie mehr so sein, wie es war, Feldwege könnten weggespült worden sein und damit könnte die ein oder andere Tour einfach nicht mehr klappen. Es bleibt abzuwarten, wie viel Geld für das erneute Teeren von Feldwegen aufgebracht werden kann. Diese Hauptseite hier bleibt länger bestehen und Neuigkeiten werde ich euch mitteilen.
Ich habe bei meinen eigenen Bildern auf Ort und Häuser verzichtet und möchte einfach darstellen, was hier in der Eifel und im Rheinland passiert ist. Flüsse haben ein 100–150 faches Wasservolumen ihrer normalen Pegel bekommen, das ist die wirkliche Katastrophe, die ihresgleichen sucht und die Auswirkungen auf Brücken, Straßen und ganze Ortschaften werden über Jahre bestehen bleiben. Der wunderschöne Ahrradweg ist meistens komplett weggeschwemmt worden. Bleiben wir respektvoll und helfen, wo wir es können, damit irgendwann eine neue Normalität entstehen kann. Schaut euch meine GPS Files an, ich denke mir es wird noch genügend Alternativen geben, bei Fragen bitte melden.

Kurz zusammengefasst: Die Regionen um die Flüsse Urft, Olef, Kall und Inde befinden sich im Wiederaufbau und werden in den nächsten Monaten wieder nutzbar sein. Es gilt weiterhin zu Spenden oder Hilfe zu leisten, wo es nur geht.

4 Wochen nach der Flut:

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